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#1

Aufstiegshilfe, Heimkehrhilfe

in Allgemein 26.02.2019 07:14
von malu76 | 132 Beiträge
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Ort: Affing

Hallo zusammen,

hatte die Frage schon mal in einem Treath beim Free gestellt. Mache jetzt neues Thema auf, da die Frage da nicht passend war.

Es geht allgemein um Aufstiegshilfe, Rückkehrhilfe. Unsere Paras sind ja meist übermotorisiert. Bei Acro kann das ja gut und richtig sein. Aber wenn man jetzt nur Thermik fliegen will, null Ambitionen auf Acro, wie sieht es dann aus? Da braucht es auch keinen Doppelppropp. Was wäre das Mittel der Wahl? Kleinerer Motor? Kleinere Latte? 2 s STATT 3S? Ich denke da kann man sicher ein paar Gramm sparen? Gerade bei den neuen Schirmen von Punkair mit Beschleuniger. Da muss nicht unbedingt mehr Gewicht rein.
Wenn ich lese es reichen 4 Zacken bei der Funke für Motor. Warum sollte ich so extrem motorisieren wenn ich das ganze nie brauche? Man wird wohl nie mit dem Sir Edmund Acro fliegen. Wie ist die Empfehlung? Nehmen wir mal z.b. den Sir Edmund und das Punk air Xl. Das wird ziemlich schwer. Da hilft doch sicher jede Veränderung? Wie wäre die Motorempfehlung nur für Thermik, also den Hebel am Gas fast nach oben.

mfg

Marcus


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#2

RE: Aufstiegshilfe, Heimkehrhilfe

in Allgemein 26.02.2019 08:27
von Harald | 116 Beiträge
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Ort: Frankfurt

Hallo
Ich fliege meinen Skyman 1.9 mit dem Peer L das Original Set mit 3S 5000mAh bei 2,4Kg das lang zu aufsteigen um Thermik zu fliegen völlig aus.Geht Super.Nach Hause komme ich natürlich auch damit.Motor O.S. Motor OMA 820-1200 Prop.11X6
Gruß ins Forum Harald


Oxy 0.5 Nexus Hybrid Sir Edmund 2.5 Chinook 2.8 Hybrid Skyman 1.9 Bullix Peer L Peer XL


zuletzt bearbeitet 26.02.2019 08:39 | nach oben springen

#3

RE: Aufstiegshilfe, Heimkehrhilfe

in Allgemein 26.02.2019 12:14
von schorsch | 3.591 Beiträge
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Ort: Bamberg

Hallo Marcus,

um Gewicht zu sparen ist deine Überlegung - kleinerer Motor, 2 S Lipo - grundlegend nicht falsch. Ich denke aber, dass Du da an der falschen Ecke einsparen würdest. Bedenke, dass so ein Paragleiter durch seine Kappe, Leinen und Gondel einen Luftwiederstand erzeugt und dann muss die Fuhre noch gegen den Wind fliegen. Auch wenn Du nur thermisch fliegen möchtest, brauchst Du doch einen kräftigen Motor incl. Akkus ( 3S bis 4S ) um auf Höhe zu kommen. Würdest Du einen schwachen Motor mit wenig Gewicht und wenig Vortrieb ( kleiner Prop) einbauen, wäre es mehr als mühsam auf Höhe zu kommen. Ich fliege auch sehr gerne in der Thermik, die bei uns am Platz erst bei 200 m beginnt, also möchte ich die 200 m möglichst schnell überwinden und das vielleicht mehrmals mit einer Akkuladung. Gerade beim Sir Edmund ist schon Power gefragt, zu wenig würde der Schirm in der Luft verhungern. Aus meiner Erfahrung kann ich nur zu den Motoren die die Hersteller empfehlen raten. Das wurde auch getestet.


mfG, Schorsch

RCPF Team - Administrator

Free V2; Nexus; Flair 4.5; CrossAlps; Swift; CrossAlps 1.9; Sir Edmund; Wilco 1.3; Wilco 1.8


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zuletzt bearbeitet 26.02.2019 12:15 | nach oben springen

#4

RE: Aufstiegshilfe, Heimkehrhilfe

in Allgemein 26.02.2019 17:49
von Mostschweiz | 46 Beiträge
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Ort: Frauenfeld

Salü Marcus

Die notwendige Schubleistung einer Antriebseinheit wird durch die grösst mögliche Schubkraft für eine optimale Aufstiegs- oder Rückkehrhilfe unter allen Flugbedingungen definiert. Auch wenn das zwangsläufig dazu führt, dass damit für die allermeisten anderen Flugmanöver der Gleitschirm stark übermotorisiert ist. Diese generelle Übermotorisierung spielt im normalen Flugbetrieb aber eine untergeordnete Rolle, da ja nur soviel Gas am Steuernüppel gegeben wird, um die ideal benötigte Schubleistung der Antriebseinheit abzurufen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, darum muss der gefühlvolle Umgang mit dem Drosselsteuerknüppel lange geübt werden, damit das Gleitschirmfliegen harmonisch und stimmig wird.

Welche Antriebskombination (Akku, Regler, Motor, Propeller) nun deine Ansprüche/Bedürnisse an Schubkraft, Drehzahl, Gewicht, Motorenlaufzeit usw. am besten Abdeckt, findest Du neben den Herstellerempfehlungen auch mit dem Hacker Ecalc Setup Rechner heraus. Dabei ist zu beachten: Grosse, Mehrblatt oder Doppelpropeller sind leiser und kräftiger, als kleine hochdrehende Zweiblattpropeller.

Wenn man aufmerksam im Forum liest, merkt man schnell, dass einige Piloten den gleichen Schirm mit unterschiedlichen Flugsystemen und Antriebskombinationen fliegen. So optimieren die erfahrnen Piloten die Systemleistung (Gewicht, Schubkraft) auf die verschiedenen Flugeinsätze wie Indoor/Outdoor, Ebene, Hang/Düne oder in den Bergen, sowie Thermik, gemütliches Fliegen, rasantes Rumturnen oder Akrobatik. Hat man nur ein Flugsystem zum Gleitschirm, entscheiden die Vorlieben des Piloten wo spezifisch der Leistungshebel angesetzt wird und wo man mit den Abstrichen/Kompromissen bei den übrigen Grössen leben muss. Die Eierlegendewollmilchsau unter Modellgleitschirmen wurde noch nicht geboren. Ein erfahrener Pilot wird früher oder später mit den einzelnen Komponenten und Einstellungen jonglieren resp. experimentieren, um für sich heraus zu finden, welche Konfiguration bei welchen Flugbedingungen den grössten Spass mit dem Gleitschirm bereiten.

Unerfahrene Modellgleitschirmflieger tun sich sehr schwer damit, dass beim Motordrosselsteuerknüppel oft nur wenige Zacken den Unterschied von untermotorisiert zu übermotorisiert ausmachen. Hier heisst es einmal mehr; die Übung mit dem Umgang der Schubleistung am Steuerknüppel macht den Meister. Natürlich kann man auch bei den heutigen vollprogrammierbaren Fernsteuerungen, die Eigenschaften des Motordrosselsteuerknüppels programmieren um den Drehzahlregler den eigenen motorischen Fähigkeiten der Gashand anzupassen. Und wer keine Zacken zählen will, kann die optimale Schubkraft für die verschiedenen Flugmanöver bei unterschiedlichen Bedingungen gleich auf die Schalter oder Taster am Sender programmieren.

Grüessli

Michael



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